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Übersicht Informationen Leitsätze soziale Dienstleistungen

Als Basis vom Angebotsbereich der sozialen Dienstleistungen dienen Leitsätze und Ziele. Diese Leistsätze und Ziele sind auch die Basis der beiden Angebote "ADHS Casemanagement/Öffentlichkeitsarbeit" und "Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen" vom Angebotsbereich "soziale Dienstleistungen" der RWH consult GmbH.

Leitsatz 1 - ADHS Casemanagement/Öffentlichkeitsarbeit

Die Chancengleichheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit und ohne Behinderung, Beeinträchtigung und Erkrankung bei der Stellensuche und der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit soll verbessert werden. Dabei soll der Fokus auf eine ganzheitliche und umfassende Unterstützung gelegt werden. Stabilität von Betroffenen ist in allen Lebensbereichen wichtig.

Leitsatz 2 - ADHS Casemanagement/Öffentlichkeitsarbeit

ADHS-betroffene Jugendliche und Erwachsene gehören zu einer Gruppe von Menschen in der Schweiz, deren Leidensdurck und Schwierigkeiten im (beruflichen)  Alltag oft nicht oder zu wenig wahrgenommen werden. Personen im Umfeld Betroffener verharmlosen oder ignorieren den Leidensdruck Betroffener oft. Dadurch ist die Chancengleichheit dieser Gruppe (im Rahmen der Stellensuche und Ausübung von beruflichen Tätigkeiten), nur teilweise, bis nicht gewährleistet. Stabilität in den Lebensbereichen Betroffener unterstützt die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung Betroffener im Alltag und kann dadurch die Chancengleichheit Betroffener verbessern.

Leitsatz 3 - ADHS Casemanagement/Öffentlichkeitsarbeit

Das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe durch Unterstützung von Betroffenen für Betroffene, hat sich schon in vielen Bereichen, insbesondere in der Gesundheitsförderung von Menschen mit einer Erkrankung, Behinderung, Beeinträchtigung, bewährt. Insbesondere im Bereich der Psychiatrie sind Betroffene oft die besten "Expertinnen und Experten" im eigenen Erleben von Schwierigkeiten und dem Leidensdruck im Alltag und sind oft bestens mit Unterstützungsprozessen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Arbeitsintegration, Bildung und Betreuung, vertraut. Mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen können Betroffene andere Betroffene bei der Klärung und Bewältigung von Schwierigkeiten im Unterstützungs-Kontext oder im Kontext von Schwierigkeiten in ihrem eigenen Alltag, zielführend unterstützen. "Peers" sollten daher, insbesondere im Rahmen von Unterstützungsprozessen Betroffener in den genannten Fachbereichen, vermehrt beigezogen werden.

Leitsatz 4 - Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen

Die Arbeitsbelastung von Fachpersonen in den Bereichen Soziales, Betreuung, Arbeitsintegration, Gesundheit und Bildung sind oft hoch, weil sich ihre Arbeitsverhältnisse oft im öffentlichen Bereich befinden. Der öffentliche Bereich befindet sich in einem ständigen Druck zwischen Umsetzung von Spar- und Unterstützungsaufträgen der Bevölkerung. Die Folgen von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Ereignissen, spüren Fachpersonen mit einer beruflichen Tätigkeit in diesen Bereichen, meist stark. Das kann sich in komplexen und arbeitsintensiven Fallkonstellationen und in der Menge der Fallkonstel-lationen zeigen. Fachpersonen müssen einen gewissen Leidensdruck im Berufsalltag aushalten können. Immer wieder führt dieser jedoch dazu, dass Fachpersonen aufgrund der hohen Fallbelastung und der arbeits- und aufwandsintensiven Fallkonstellationen, krank werden, länger ausfallen und/oder die Stelle wechseln. Die Gesundheit der Fachpersonen darf durch die Fallanzahl und Fallkonstellationen nicht überbelastet werden.

Leitsatz 5 - Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen

Eine zu hohe Arbeitsbelastung von Fachpersonen im öffentlichen Dienstleistungssektor, kann sich negativ auf deren Arbeitsleistung, Arbeitsqualität und Produktivität auswirken. Fehler im Rahmen von Beratungs-  und Unterstätzungsprozessen mit Klientinnen und Klienten können sich dadurch erhöhen. Fallen Fachpersonen (längere) Zeit aus, müssen diese Ausfälle durch andere Teammitglieder oft aufge-fangen werden, was auch dort zu Mehrbelastung führen kann. Die Professionalität betreffend dem Unterstützungsauftrag gegenüber Klientinnen und Klienten, kann dadurch beeinträchtigt werden. Mit der temporären Überbrückung von Arbeitsausfällen und der Entlastung von (stark belasteten) Fachpersonen können diesen Entwicklungen entgegengewirkt und die Gesundheit von Fachpersonen sowie das Budget von Verwaltungen, weniger belastet werden

Leitsatz 6 - Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen

Die Entlastung von Fachpersonen, insbesondere durch die Reduktion der Fallzahlen, kann nicht nur die Gesundheit von Fachpersonen und das Budget von Verwaltungen weniger belasten. Wenn einzelene Fachpersonen, bei geleichem Pensum, weniger Fälle bearbeiten müssen, stehen je Fall auch mehr zeitliche Ressourcen für persönliche Beratungsgespräche mit Klientinnen und Klienten zur Verfügung. Eine zielführende Beratung, kann den Integrationsprozess von Klientiennen und Klienten verschnellern und verbessern und damit auch zur Entlastung des Budgets einer Verwaltung beitragen. Die Entlastung von Fachpersonen durch externe Fachkräfte, zur Übrbrückung personellen Unterbeständen, stellt eine Win/Win-Situation für Fachpersonen, Klientinnen und Klienten und öffentliche Verwaltungen dar.