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Übersicht Hintergrund und Informationen Angebot "Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen"

Die Rubrik "Hintergrund und Informationen" enthält Angaben und Beschreibungen über die Definition und Zusammensetzung der Entlastungs- und Unterstützungsleistungen für die "sozialen Dienstleistun-gen" der öffentlichen/privaten Dienstleister der 5 Fachbereiche Soziales, Bildung, Gesundheit, Betreuung und Arbeitsintgration. Auch das Verständnis, bzw. die Definition von "sozialen Dienstleistungen", als Beschreibung/Kennzeichnung entsprechender Angebote/Dienstleister öffentlicher/privater Dienstleister in den 5 Fachbereichen, werden in dieser Rubrik vorgestellt und beschrieben. Ebenso ist die Struktur vom Angebot "Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen" beschrieben und erklärt.

Politischer Spardruck und Hohe Fallzahlen als mögliche Gründe für einen Unterstützungs-/Entlastungsbedarf

Die Anforderungen für öffentliche und private Dienstleister mit Angeboten im Bereich "soziale Dienstleistungen" der 5 Fachbereiche Bildung, Soziales, Arbeitsintegration, Betreuung und Gesundheit sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Auf der einen Seite durch den hohen Spardruck der Politik und auf der anderen Seite durch die ständig wachsenden Fallzahlen von Personen mit einem Unterstützungsbedarf im Dienstleistungsbereich der öffentlichen/privaten Dienstleister der 5 Fachbereiche. Führungspersonen öffentlicher/privater Dienstleister der 5 Fachbereiche sind daher oft mit der Frage konfrontiert, neue Stellen zu beantragen/auszuschreiben und mit Fachpersonen zu besetzen, oder mit dem bestehenden Personal auch Phasen mit stärkerer Fallbelastung zu überbrücken. Gerade für Führungspersonen öffent-licher Dienstleister sind diese Fragen oft nicht leicht zu klären, wegen der zusätzlichen Mitsprache von politischen Gremien. Als schwer einschätzbar zeigt sich auch immer eine mögliche Dauer einer "Belast-ungs-/Auslastungsspitze", aufgrund hoher Fallzahlen. Dadurch ist oft auch der Entscheid eine Stelle befristet oder unbefristet auszuschreiben, nicht einfach zu beantworten.

Leidensdruck von Fachpersonen und mögliche Folgen für die Professionalität und Qualität einer "sozialen Dienstleistung" werden oft unterschätzt

Im Rahmen der Klärung der Fragen rund um die Bewältigung von Phasen mit hoher "Fallbelastung", wird häufig die jeweilige Arbeitsaus- und Belastung von mit Beratungs-, Unterstützungs-, Begleitungs- und/ oder Betreuungs-Tätigkeiten beauftragten Fachpersonen bei Angeboten (sozialen Dienstleistungen) öffentlicher/privater Dienstleister der 5 Fachbereiche, zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Grund-sätzlich wird von Fachpersonen in diesen Bereichen eine hohe Arbeitsbelastung vorausgesetzt. Doch auch die Grenze der höchsten Arbeitsbelastung einer Fachperson ist einmal erreicht. Bisher existieren jedoch nur vereinzeilt Definitionen und Kriterien, wann diese Obergrenze der Arbeitsaus- und Belastung dieser Fachpersonen erreicht ist. Unterschätzt wird dabei ebenfalls oft, dass auch die Klärung und Bewältigung von einzelnen Sachverhalten, im Rahmen einzelner Fälle, sich für Fachpersonen sehr aufwands- und zeitintensiv zeigen kann.

Folgen von krankheits- und/oder kündigungsbedingten Ausfällen von Fachpersonen für andere Fachpersonen im Team

Fakt ist: Je höher die individuelle Arbeitsaus- und Belastung einer Fachperson, desto höher die Gefahr, dass sich diese Umstände negativ auf die Gesundheit und damit auch auf die Professionalität der Arbeits-haltung, Arbeitsleistungen und der Arbeitsqualität dieser Fachpersonen auswirken kann. Je länger so eine Phase der hohen Arbeitsaus- und Belastung oder sogar der "Arbeistüberlastung" von Fachpersonen bestehen bleibt, desto grösser die Möglichkeiten von krankheitsbedingten Personalausfällen und/oder Kündigungen. Kommen zu Phasen von hohen Fallzahlen auch noch regelmässige Personalausfälle aus ge-sundheitlichen Gründen oder aus Gründen der Suche nach neuen Fachpersonen, im Rahmen der Neubesetzung von Stellen dazu, steigt die Arbeitsaus- und Belastung der noch verbleibenden Fachpersonen ei-nes privaten/öffentlichen Dienstleisters der 5 Fachereiche zusätzlich. In solchen Situationen werden die Fälle einer aus gesundheitlichen oder aus Gründen einer Kündigung ausfallenden Fachperson, auf die verbleibenden Mitglieder eines Teams aufgeteilt. War die Arbeitsaus- und Belastung dieser verbleibenden Fachpersonen bereits zuvor hoch, wird die Arbeitsaus- und Belastung dieser Fachpersonen, oft auf un-bestimmte Zeit, zusätzlich erhöht. Auch hier gilt: Je länger diese Phase dauert, desto grösser die Möglichkeit, weitere gesundheits- und/oder kündigungsbedingte Ausfälle/Abgänge von Fachpersonen, kompen-sieren/auffangen zu müssen.

Folgen von kranheits- und/oder kündigungsbedingten Ausfällen von Fachpersonen für betroffene Klientinnen und Klienten

Auch Klientinnen und Klienten die durch Fachpersonen im Rahmen des Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereichs einer Fachperson ein öffentlichen/privaten Dienstleisters der 5 Fachbereiche, beraten, un-terstützt, begleitet und/oder betreut werden, können einen erhöhten Leidensdruck aufgrund von ständigen Personalausfällen und Wechsel, erfahren. Insbesondere bei Dienstleistern im öffentlichen Bereich befinden sich Klientinnen und Klienten oft in prekären finanziellen, gesundheitlichen und oder weiteren Bereichen mit einem erhöhten finanziellen und materiellen Unterstützungs- und Abhängigkeitsbedarf. Insbesondere bei Angeboten von öffentlicher/privater Dienstleister der 5 Fachbereiche, die auf der Basis der Einzelfallhilfe erbracht werden, sind Fachpersonen oft alleine für die Planung, Organisation, Ein-teilung, Prisierung, Koordination und Umsetzung von Arbeitsprozessen, im Rahmen ihrer jeweiligen Fallführung, verantwortlich. Bei jedem Ausfall/Abgang einer Fachperson entstehen für betroffene Klient-innen und Klienten Phasen der Unsicherheit, weil sich jede Fachperson, die neu für einen Fall verantwortlich ist, zuerst in die Fallthematik sowie den bisherigen und aktuellen Unterstützungsbedarf und Unter-stützungsrahmen eines Klienten/einer Klientin, einarbeiten muss. Klientinnen und Klienten sind im Rahmen ihrer Abhängigkeit während dem Bezug der Leistungen der Angebote eines öffentlichen/privaten Dienstleisters, oft auch der Einhaltung von Terminen und Fristen im Rahmen anderer, externer Dienstleister ausgesetzt, die oft die Zustimmung der fallverantwortlichen Fachperson erfordern. Häufe Wechsel von Fachpersonen können zudem auch Belastungen für betroffene Klientinnen und Klienten bedeuten.

Weitere Informationen Informationen

Weiterführende Informationen über Struktur vom Angebot, die Kategorisierung der Entlastungen- und Unterstützungsleistungen sowie die Definition und Beschreibung von "sozialen Dienstleistungen" können unter folgenden Links abgerufen werden: