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Übersicht Massnahmen freiwillige Sozialberatung

Die Massnahmen im Bereich der "freiwilligen Sozialberatung" werden oft durch private Dienstleister wie NGO's, für ihre jeweiligen Zielgruppen, angeboten. Im Unterschied zu den Massnahmen in der gesetzlichen/wirtschaftlichen Sozialhilfe, bzw. den Sozialversicherun-gen, sind die Massnahmen der "freiwilligen Sozialberatung" an wenig, bis keine Verpflichtungen der unterstützten Personen gebunden und können ohne Konsequenzen für die unterstützte Person, jederzeit unter- oder abgebrochen werden. Massnahmen im Rahmen der "freiwilligen Sozialberatung" werden beispielsweise durch die Caritas, die Lungenliga, die Krebsliga, die Pro Juventute, die Pro Senectute, die Pro Mente Sana, etc. erbracht. Die Massnahmen der "freiwillige Sozialberatung" bestehen oft aus ähnlichen Leistungen, wie sie beispielsweise auch durch die gesetzliche/wirtschaftliche Sozialhilfe geleistet werden. Insbesondere die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung betroffener Personen sind in der "Freiwilligen Sozialberatung" in der Regel bescheidener. Im Rahmen der Fall-, Dos-sier- und Gesprächsführung in der "freiwilligen Sozialberatung", können sich fallverantwortliche Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen aber häufig mehr Zeit für die Unterstützung betroffener Personen nehmen. Die Leistungen der Massnahmen in der "freiwilligen Sozial-beratung" werden meist über Stiftungsvermögen, bzw. Leistungsvereinbarungen von NGO's mit zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden, finanziert. Es gibt auch Kantone und Gemeinde, welche Massnahmen der "freiwilligen Sozialberatung" im Rahmen der Massnah-men der gesetzlichen/wirtschaftlichen Sozialhilfe anbieten. 

Massnahmen der freiwilligen Sozialberatung

Die Massnahmen in der "freiwilligen Sozialberatung" werden von öffentlichen oder privaten Dienstleistern (NGO's) meist in den unter den Bezeichnungen "Budget- und Schuldenberatung", "Familienberatung", "Erziehungsberatung", "Suchtberatung", "Paarberatung", "Beratung von Einzelpersonen und Familien", immaterielle Hilfe (Kanton Aargau), etc. angeboten. Die NGO's definieren die "Sozialberatung" meist als eigene Dienstleistung, im Rahmen ihrer anderen Dienstleistungen zur Unterstützung von Personen ihrer jeweiligen Ziel-gruppen. Werden diese Massnahmen im Rahmen von öffentlichen Dienstleistern oder an private Dienstleister delegiert erbracht, stehen diese Massnahmen meist allen Personen, die sich für eine Unterstützung durch diese Massnahmen interessieren offen. NGO's or-ganisieren und gestalten ihre Massnahmen in der "freiwilligen Sozialberatung" in der Regel gemäss dem Unterstützungsbedarf ihrer jeweiligen Zielgruppen. Bei den Massnahmen in der "freiwilligen Sozialberatung" werden betroffene Personen bei der eigenständigen Klärung und Bewältigung von "Alltagsfragen" in den erwähnten Themenbereichen, durch den/die für sie verantwortlichen Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin, unterstützt. 

Zuweisung Massnahmen freiwillige Sozialberatung

Sämtliche Massnahmen öffentlicher/privater Dienstleister mit Angeboten und Diensteistungen im Bereich der "freiwilligen Sozialberatung" die der Beratung und Unterstützung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen Erwachsenen sowie der Entlastung der Fachpersonen der Massnahmen im Bereich der "freiwilligen Sozialberatung", dienen, können mit dem Angebot "Führen von Massnahmen in 5 Fachbereichen" abgedeckt werden. Private/öffentliche Dienstleister mit Angeboten und Dienstleistungen im Bereich der "freiwilligen Sozial-beratung" können einzelne oder mehrere Massnahmen an das Angebot "Führen von Massnahmen in 5 Fachbereichen" delegieren und die Fachbereichsleitung "Stellvertretung-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen" mit der Führung und Umsetzung der Massnahme/n, mit den zugewiesenen Person/nen beauftragen. Die Organisation, Gestaltung und Umsetzung eines Auftrages erfolgt auf Mandatsbasis. Eine gegenseitige, vertragliche Vereinbarung über die Details und Konditionen regelt die Zusammenarbeit sowie die Aufgaben-, Zu-ständigeits- und Verantwortungsbereiche zwischen der auftragegebenden/ zuweisenden Stelle und der Fachbereichsleitung "Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen". 

Umsetzung Massnahmen freiwillige Sozialberatung

Die Massnahmen eines Auftrages werden im Rahmen des Angebotes "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen" auf zwei Arten umgesetzt: Einerseits Im Rahmen der Nutzung der Räumlichkeiten und der Infrastruktur des Auftraggebers "vor Ort" und andererseits durch die Organisation und Durchführung von Einzel-Coachings in der eigenen, bzw. in der Umgebung der zugewiesenen Person. Diese Umsetzung der Massnahmen "vor Ort" und durch " externe Einzel-Coachings" richten sich sowohl an Jugendliche, junge Erwachsene, als auch an Erwachsene, die sich im Rahmen einer Massnahme der "freiwilligen Sozialberatung" befinden. Die Organisation und Umsetzung der Massnahme mit der zugewiesenen Person erfolgt in enger Absprache mit dem zuweisenden Fachpersonen/den zuweisenden Stellen. Bei Bedarf können auch während der Massnahme Gespräche mit der versicherten Person, den Angehörigen und/oder Fachpersonen der zuweisenden Stelle, vereinbart werden. Am Ende jeder Massnahme findet ein Auswertungsgespräch mit der zugewiesenen Person und der Fachperson der zuweisenden Stelle statt und es wird ein Bericht über den Verlauf und die durchgeführten Leistungen, während der der Massnahme z.h. der zuweisenden Stelle, erstellt. 

Umsetzung (Teil-Aufträgen) Massnahmen freiwillige Sozialberatung

Anders als in beispielsweise bei der Fallführung in der "gesetzlichen/wirtschaftlichen Sozialhilfe" oder der Mandatsführung im "Kindes- und Erwachsenenschutz" sind die Leistungen, die im Rahmen von Massnahmen der "freiwilligen Sozialberatung" der öffentlichen und privaten Dienstleister erfolgen, meist weniger umfangreich und folglich weniger zeit- und aufwandsintensiv. Es ist daher fraglich, ob es im Rahmen der Fallführung der "freiwilligen Sozialberatung" sinnvoll ist, "Teil-Aufträge" einzelner Massnahmen zu definieren, bzw. als Mandat durch das Angebot "Fallführung in 5 Fachbereichen", zu übernehmen. Dennoch steht es privaten/öffentlicher Dienstleister offen, im Rahmen der Fallführung von Massnahmen der "freiwilligen Sozialberatung", "Teil-Aufträge" einzelner Massnahmen zu definieren und die Fachbereichsleitung vom Angebot "Stellvertretungs- und Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen" mit der Umsetzung dieser "Teil-Aufträge" einzelner Massnahmen, zu beauftragen. Auch die Fallführung der "Teil-Aufträge" einzelner Massnahmen geschieht auf Man-datsbasis und bedarf einer vertraglichen Basis zwischen dem Aufftraggeber und der Fachbereichsleitung "Stellvertretungs- und Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen" als Auftragnehmer. 

Beispiele für (Teil-) Massnahmen freiwillige Sozialberatung

Jede Anfrage eines öffentlichen/privaten Dienstleisters, mit Interesse an einer Zusammenarbeit auf Mandatsbasis im Bereich der "freiwilligen Sozialberatung", durch die Zuweisung einzelner oder mehrerer Massnahmen, im Rahmen vom Angebot "Führung von Massnah-men in 5 Fachbereichen", wird mit dem öffentlichen/privaten Dienstleister, als potentieller Aufraggeber, individuell besprochen und geprüft. Daher gibt es keine Pauschalantwort, ob und welche Massnahmen auf Mandatsbasis durch das Angebot "Führung von Massnah-men in 5 Fachbereichen" übernommen werden können. Massgebend für die Übernahme und Durchführung eines Mandates sind einerseits die Inhalte, der Rahmen, die Ziele, die fachliche und methodische Basis sowie die Organisation und Gestaltung einer oder mehre-rer Massnahmen. Ebenso relevant sind andererseits sind die individuellen Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen, Anforderungen, Anliegen und Ansprüche einer zugewiesenen Person, betreffend der Umsetzung der Massnahme/n.

Auflistung möglicher (Teil-) Massnahmen freiwillige Sozialberatung

Folgende Auflistung von Beispielen gibt einen Überblick über Massnahmen, die auf Mandatsbasis, im Rahmen des Angebots "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen" infrage kommen können: