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Übersicht Massnahmen berufliche Integration IV (Invalidenversicherung)

Der Bereich "Massnahmen berufliche Integration" umfasst grundsätzlich alle Massnahmen, die im Rahmen von gesetzlichen Aufträgen zur Unterstützung der beruflichen (Wieder-) Eingliederung von Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung, Beeinträch-tigung oder Erkrankung, erbracht werden. Dazu gehören die Massnahmen, die im Rahmen vom Invalidengesetz durch die IV (Invalidenversicherung) definiert und umgesetzt werden. Im Rahmen vom Angebot "Führen von Massnahmen in 5 Fachbereichen" können unter-schiedliche Massnahmen von öffentlichen/privaten Dienstleistern im Bereich der "beruflichen Integration Invalidenversicherung" auf Mandatsbasis übernommen und durchgeführt werden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit Massnahmen im Bereich der "beruf-lichen Integration Invalidenversicherung", die im Rahmen vom Angebot "Führen von Massnahmen in 5 Fachbereichen" übernommen, organisiert und durchgeführt werden können.

Massnahmen berufliche Integration Invalidenversicherung

Unterstützungsleistungen der Invalidenversicherung (IV) können durch Personen, mit einer kognitiven, physischen oder psychischen Behinderung, Beeinträchtigung, Erkrankung beantragt und bezogen werden. Das Ziel der Invalidenversicherung ist die berufliche (Re-) Integration der versicherten Personen. Einer versicherten Person stehen neben Beratungsgesprächen mit einer IV-Eingliederungsfachperson, auch Integrationsmassnahmen zur Verfügung, um die Chancen der beruflichen (Wieder-) Eingliederung zu verbessern. Diese Integrationsmassnahmen sind im Invalidenversicherungsgesetz (IVG) festgelegt. Bei Bedarf können versicherte Personen, in Absprache mit der Eingliederungsfachperson, einer beruflichen Integrationsmassnahme zugewiesen werden. Während einer Massnahme erhält die versicherte Personen IV-Taggelder. 

Zuweisung Massnahmen berufliche Integration Invalidenversicherung

Sämtliche Massnahmen öffentlicher/privater Dienstleister mit Angeboten und Diensteistungen im Bereich "berufliche Integration Invalidenversicherung" die der Beratung und Unterstützung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen Erwachsenen sowie der Entlastung der Fachpersonen der Massnahmen im Bereich "berufliche Integration Invalidenversicherung", dienen, können mit dem Angebot "Führen von Massnahmen in 5 Fachbereichen" abgedeckt werden. Private/öffentliche Dienstleister mit Angeboten und Dienstleistungen im Be-reich "berufliche Integration Invalidenversicherung" können einzelne oder mehrere Massnahmen an das Angebot "Führen von Massnahmen in 5 Fachbereichen" delegieren und die Fachbereichsleitung "Stellvertretung-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen" mit der Führ-ung und Umsetzung der Massnahme/n, mit den zugewiesenen Person/nen beauftragen. Die Organisation, Gestaltung und Umsetzung eines Auftrages erfolgt auf Mandatsbasis. Eine gegenseitige, vertragliche Vereinbarung über die Details und Konditionen regelt die Zu-sammenarbeit sowie die Aufgaben-, Zuständigeits- und Verantwortungsbereiche zwischen der auftragegebenden/ zuweisenden Stelle und der Fachbereichsleitung "Stellvertretungs-/Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen". 

Umsetzung Massnahmen berufliche Integration Invalidenversicherung

Die Massnahmen eines Auftrages werden im Rahmen des Angebotes "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen" auf zwei Arten umgesetzt: Einerseits Im Rahmen der Nutzung der Räumlichkeiten und der Infrastruktur des Auftraggebers "vor Ort" und andererseits durch die Organisation und Durchführung von Einzel-Coachings in der eigenen, bzw. in der Umgebung der zugewiesenen Person. Diese Umsetzung der Massnahmen "vor Ort" und durch " externe Einzel-Coachings" richten sich sowohl an Jugendliche, junge Erwachsene, als auch an Erwachsene, die sich im Rahmen einer Massnahme "berufliche Integration Invalidenversicherung" befinden. Die Organisation und Umsetzung der Massnahme mit der zugewiesenen Person erfolgt in enger Absprache mit der zuweisenden Fachperson/ den zuweisenden Stellen. Bei Bedarf können auch während der Massnahme Gespräche mit der versicherten Person, den Angehörigen und/oder Fachpersonen der zuweisenden Stelle, vereinbart werden. Am Ende jeder Massnahme findet ein Auswertungsgespräch mit der zugewiesenen Person und der Fachperson der zuweisenden Stelle statt und es wird ein Bericht über den Verlauf und die durchgeführten Leistungen, während der der Massnahme z.h. der zuweisenden Stelle, erstellt. 

Umsetzung (Teil-Aufträge) Massnahmen berufliche Integration Invalidenversicherung

Es ist aber auch möglich, dass eine Fachperson, insbesondere im Rahmen der Führung eines oder mehrerer (aufwändiger und zeitintensiver) Fälle in der "beruflichen Integration der Invalidenversicherung", einzelne Aufgabenbereiche einer Massnahme an die Fachbe-reichsleitung "Stellvertretungs- und Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen", delegieren/übertragen kann. Auch in diesem Fall erfolgt die Umsetzung eines "Teil-Auftrages" einer Massnahme, im Rahme vom Angebot "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen". Auch sol-che Aufträge erfordern eine vertragliche Vereinbarung zwischen der zuweisenden Fachperson, bzw. dem für die Umsetzung der operativen Führung der Mandate verantwortlichen Amt und der Fachbereichsleitung vom Angebot "Stellvertretungs- und Aushilfeeinsätze in 5 Fachbereichen". Selbstverständlich untersteht die mit der im Angebot "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen" beauftragten Fachperson den genau gleichen Rechten und Pflichten, wie eine Fachperson "berufliche Integration Invalidenversicherung". 

Beispiele für (Teil-Aufträge) Massnahmen berufliche Integration Invalidenversicherung

Jede Anfrage eines öffentlichen/privaten Dienstleisters, mit Interesse an einer Zusammenarbeit auf Mandatsbasis im Bereich "berufliche Integration Invalidenversicherung", durch die Zuweisung einzelner oder mehrerer Massnahmen, im Rahmen vom Angebot "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen", wird mit dem öffentlichen/privaten Dienstleister, als potentieller Aufraggeber, individuell besprochen und geprüft. Daher gibt es keine Pauschalantwort, ob und welche Massnahmen auf Mandatsbasis durch das Angebot "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen" übernommen werden können. Massgebend für die Übernahme und Durchführung eines Mandates sind einerseits die Inhalte, der Rahmen, die Ziele, die fachliche und methodische Basis sowie die Organisation und Gestaltung einer oder mehrerer Massnahmen. Ebenso relevant sind andererseits sind die individuellen Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen, Anforderungen, Anliegen und Ansprüche einer zugewiesenen Person, betreffend der Umsetzung der Massnahme/n.

Auflistung möglicher (Teil-Aufträge) beurfliche Integration Invalidenversicherung

Folgende Auflistung von Beispielen gibt einen Überblick über Massnahmen, die auf Mandatsbasis, im Rahmen des Angebots "Führung von Massnahmen in 5 Fachbereichen" infrage kommen können (Ergänzende Informationen im PDF-Dokument):

  • Durchführung einer Bedarfsanalyse: Abklärung des Unterstützungsbedarfs einer versicherten Person in ihren Lebensbereichen, mit Schwerpunkt der beruflichen Integration
  • Durchführung von Potentialabklärungen: Unterstützung der versicherten Person bei der Erstellung eines Kompetenz- und Berufsprofils
  • Durchführung von Wohn-Coachings: Bei Bedarf Unterstützung der versicherten Person bei der eigenständigen Klärung und Bewältigung der Wohn- und Haushaltsführung inkl. der privaten Administration, Finanzen, Termin- und Aufgabenorganisation im Rahmen einer Tagesstruktur
  • Durchführung von Bewerbungs-Coachings: Unterstützung der versicherten Person bei der Er- und Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Durchführung von Coachings für Bewerbungsgespräche: Unterstützung der versicherten Person bei der Vorbereitung und Durchführung von Bewerbungsgesprächen
  • Durchführung von Coachings für die (Lehr-) Stellensuche: Unterstützung der versicherten Person bei der Suche von Lehr-/Praktikums-/Ausbildungs- oder Arbeitsstellen
  • Durchführung von Stellenakqusition: Suche und Vermittlung von Lehr-/Ausbildungs-/Praktikums und Arbeitsstellen mit potentiellen Lehrbetrieben, bzw. Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern
  • Durchführung von Coachings "Bewerbungsstrategie": Unterstützung der versicherten Person bei der Suche und der Erarbeitung einer individuellen und zielführenden Bewerbungsstrategie
  • Durchführung von Standortgesprächen: Organsiation und Durchführung von Standortgsprächen mit der versicherten Person im Rahmen von laufenden Massnahmen und/oder bei der Suche und Klärung von Möglichkeiten im Bereich (Re-) Integration und Weiterbildung sowie Fragen im Bereich Arbeitslosenversicherung und Arbeitsrecht
  • Vernetzung und Pflege Zusammenarbeit und des Kontakts mit Lehr- und Ausbildungsbetrieben: Unterstützung der versicherten Person und verantwortlichen Personen von Lehr- und Ausbildungsbetrieben, bzw. Arbeitgebern, im Rahmen der Stellvermittlung sowie Anstellungs- und Einarbeitungsprozessen versicherter Personen
  • Durchführung von Mediation bei Konflikten zwischen der versicherten Person und dem Lehr- und Ausbildungsbetrieb, bzw. dem Arbeitgeber
  • Durchführung von Coachings am Arbeitsplatz: Unterstützung der versicherten Person und dem Lehr- und Ausbildungsbetrieb, bzw. dem Arbeitgeber bei Einarbeitungsprozessen, wie der Organisation, Einrichtung und Gestaltung des Lehr-, Ausbildungs- und/oder Arbeitsplatzes sowie der Planung, Organisation, Priorisierung, Einteilung, Koordination und Umsetzung von Arbeitsprozessen
  • Durchführung von Coachings zum Erhalt eines Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzes: Mentoring bei Konflikten zwischen der versicherten Person und dem Lehr- und Ausbildungsbetrieb, bzw. dem Arbeitgeber. Unterstützung bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Verbesserung der Zusammenarbeit der versicherten Person und dem Lehr- und Ausbildungsbetrieb, bzw. dem Arbeitgeber