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Übersicht Tätigkeitsbereich ADHS Casemanagement und Öffentlichkeitsarbeit im nicht-medizinischen Bereich

ADHS Casemanagement und Öffentlichkeitsarbeit besteht aus Angeboten für betroffene Jugendliche und Erwachsene, zur Unterstützung ihrer Eigenständigkeit bei der Klärung und Bewältigung von Schwierig-keiten in ihren Lebensbereichen im Alltag im nicht-medizinischen Bereich und basiert auf den methodischen Grundlagen und Sichtweisen der sozialen Arbeit und der Inklusion. Ebenfalls zum Angebot gehören Angebote für Fachpersonen der Bereiche Soziales, Bildung, Betreuung, Arbeitsintegration und Gesundheit sowie Unternehmer und Berufsbildner, zur Information und Sensibilisierung über die Schwierigkeiten Betroffener in ihren Lebensbereichen, ihrem Leidensdruck im Alltag sowie der Unterstützung, der Verbesserung des gegenseitigen Verständnis und der Bewältigung von Konlifkten zwischen Betroffenen und Fachpersonen, im Rahmen von Unterstützungs und/oder Arbeitsprozessen. Die Unterstützung Betroffener umfasst unter Anderem Beratungs- und Coachings-Leistungen in 10 Lebensbereichen. Die Infor-mation und Sensibilisierung von Fachpersonen umfasst Angebote wie Veranstaltungen, Workshops, Schulungen sowie Projekt- und Medienarbeit.

Leistungen der medizinischen und therapeutischen Angebote decken den Unterstützungsbedarf Betroffener oft nur teilweise

Bei ADHS handelt es sich primär um eine Erkrankung, oder Persönlichkeitstyp mit Auffälligkeiten im Verhalten (je nach Betrachtungsweise), der insbesondere im Kontext der Medizin, bzw. der Psychiatrie bekannt wurde. Bis heute streiten sich in der Schweiz Fachpersonen der Medizin und Gruppierungen, die sich als "Gegener von ADHS", bzw. ADHS als eine reine Erfindung der Pharma zur Deckung eigener finanzieller Interessen. Im Strudel dieser Streitigkeiten geht oft die reale Situation Betroffener, nämlich ihre Schwierigkeiten und Einschränkungen und ihr Leidensdruck im Alltag, unter. Im Unterschied zu anderen Erkrankungen, Behinderungen und Beeinträchtigungen ist es bis heute zudem nicht gelungen, für ADHS-Betroffene eine einheitlich und geschlossene Lobby zu gründen, welche sich für die Interessen Betroffener einsetzt. Für Betroffene ist es sehr schwer, sich mit ihren Schwierigkeiten gegenüber Personen in ihrem Umfeld wie Eltern, Schule, Kollegen, Arbeitgeber, Berufsbildner, Partner/Partnerin, etc. anzu-betrauen, weil sie dabei von ihrem jeweiligen Gegenüber oft mit Vorurteilen, Kritik oder in Abredestellen der Erklärungsansätze Betroffener für ihre Schwierigkeiten und ihren Leidensdruck im Altag, zugedeckt werden.

Untützungsbedarf Betroffener aufgrund der durch die ADHS-Symptome eingeschränkten Körperfunktionen und der eigenständigen Klärung und Bewältigung von Schwierigkeiten in den Lebens-bereichen

Ebenfalls bisher völlig unbeachtet geblieben ist der Fakt, dass die medizinischen und therapeutischen Unterstützungsleistungen oft nur einen Teil des Unterstützungsbedarfs des Betroffenen abdecken. Die ADHS-Symptome führen zu einer Einschränkungen der Körperfunktionen Betroffener, wie Denken, Handeln, Entscheiden, Verhalten, Kommunizieren und Interagieren. Als Folge der eingeschränkten Körper-funktionen können Betroffene Schwierigkeiten bei der eigenständigen Klärung und Bewältigung von Aufgaben, Tätigkeiten, Handlungen, Aktivitäten, Aufträgen, Abläufen und Prozessen in ihren Lebens-bereichen im Alltag zeigen. Je stärker die Körperfunktionen Betroffener eingeschränkt und je grösser ihre sich die Schwierigkeiten in ihren Lebensbereichen im Alltag zeigen, desto stärker nehmen Betroffe einen Leidensdruck im Alltag wahr. Obwohl diese Zusammenhänge und Umstände Betroffener real sind, exsitieren darüber (noch) keine wissenschaftlichen und/oder Nachweise aus der Praxis.

Feststellung des Unterstützungsbedarfs Betroffener im nicht-medizinischen Bereich durch Christoph Hoffelner als ADHS-Selbstbetroffener, Sozialarbeiter, Sozialpädagoge, ADHS und Job Coach

Herr Christoph Hoffelner, selber ADHS-Betroffener mit Selbst- und langjähriger Beurfserfahrung in der Beratung, Unterstützung, Begleitung und Betreuung, unter Anderem von ADHS-betroffenen Jugendlichen und Erwachsenne, stellte diese Umstände und Zusammenhänge im Rahmen der Diagnose und der Aufarbeitung seiner eigenen ADHS-Thematik und im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten, in der Fallf-ührung von Betroffener in der gesetzlichen/wirtschaftlichen Sozialhilfe, dem Kindes- und Erwachsenenschutz, der Arbeitsintegration sowie der Alltags- und Freizeitgestaltung (Betreuung) fest. Dass Betroffene einen Unterstützungsbedarf aufweisen, der von den medizinischen und therapeutischen Angeboten nicht abgedeckt wird, stellte Herr Hoffelner nicht nur im Rahmen eigener beruflicher Erfahrungen mit Be-troffenen, sondern auch bei Unterstützungsprozessen seiner Berufskolleginnen und Kollegen. Herr Hoffelner stellte weiter fest, dass sich der Unterstützsbedarf Betroffener immer in Lebensbereichen zeigte, die er im Rahmen von Beratungs- und Unterstützungsprozessen der Sozialhilfe, dem Kindes- und Erwachsenenschutz, der Betreuung und der Arbeitsintegration abdeckte. Dazu gehören Themen wie Persönliches, Finanzielles, Beurfliches, Soziales, Familäres, Wohntechnisches, rechtliches, etc.

Verbesserung der Kenntnisse nicht-Betroffener über die Schwierigkeiten und Einschränkungen Betroffener im nicht-medizinischen Bereich durch Angebote von Öffentlichkeitsarbeit

ADHS-Betroffene brauchen eine Lobby die sich, unabhängig vom Alter Betroffener, für eine klare, verständliche, nachvollziehbare und einheitliche Definition und Beschreibung von ADHS im medizinischen- und nicht-medizinischen Bereich, einsetzt. Dies Lobby müsste sich ebenso für einheitliche und klare Qualitätskriterien für Ausbildungen für ADHS-Fachpersonen sowie für die Organisation, Gestaltung, der Strukturen und Inhalte von Hilfe- und Unterstützungs-Angebote für Betroffene im nicht-medizinischen Bereich, einsetzen. Ein nur ein gut informiertes berufliches, familiäres und soziales Umfeld, kann Betroffene bei der Entwicklung und dem Aufbau von Eigenständigkeit und Selbstbestimmung bei der Klärung und Bewältigung ihrer Tätigkeiten, Aktivitäten und Aufgaben im medizinischen und im nicht-medizinischen (Lebens-) Bereich, unterstützen. Die Informations- und Sensibilisierungs-Angebote von Öffentlichkeitsarbeit für nicht-Betroffene im nicht-medizinischen Bereich tragen zu einer Verbesserung der "adhs-spezifischen" Kenntnisse von Fachpersonen im Berufsfeld der sozialen Arbeit, bei. Eine Professionalisierung der Methodik zur Hilfe und Unterstützung Betroffener sowie eine bessere Information nicht-Betroffener im nicht-medizinischen Bereich, verbessern den postivien und nachhaltigen Entwicklungsverlauf sowie die Entwicklung von Kompetenzen, Fähigkeiten und Ressourcen Betroffener zur einer eigenständigen und selbstbestimmten Lebensführung und Lebensgestaltung.

Aufbau und Entwicklung eines Unterstützungsangebotes für Betroffene und die Information und Sensibilisierung von Fachpersonen über ADHS im nicht-medizinischen Bereich

Herr Hoffelner störte sich daran, dass weder Fachpersonen, noch Politiker Bereitschaft zeigten, sich auf seine Beobachtungen und Erklärungsansätze des Unterstützungsbedarfs betroffener Jugendlicher und Erwachsener im nicht-medizinischen Bereich, einlassen wollte. Daher begann er ehrenamtlich, auf der Basis von seinem methodischen und fachlichen Verständnis und seinen Erfahrungen von Beratungs- und Unterstützungsprozessen in der Einzelfallhilfe (Sozialhilfe, Arbeitsintegration, Kindes- und Erwachsenenschutz) mit dem Aufbau und der Entwicklung von einem spezifischen Angebot für betroffene Jugendliche und Erwachsene, dass aus sich aus Beratungs- und Coaching-Leistungen in 10 Lebensbereichen, in denen Betroffene seiner Meinung häufig einen spezifischen Leidensdruck und Schwierigkeiten zeigten, zusammensetzte. Dieses Angebot für Betroffene ergänzte er durch die Angebote von "Öffentlichkeitsarbeit" für Fachpersonen, Unternehmer und Berufsbildner, zur Information und Sensibilisierung von Vertreterinnen und Vertreter dieser Fachbereiche über die Schwierigkeiten und den Leidensdruck Betroffener nicht-medizinischen Bereich. Aufgrund der hohen Nachfrage nach den Leistungen seiner Angebote befasst sich Herr Hoffelner seit 2020 mit der Umwandlung dieser Angebote in ein professionelles Dienstleistungsangebot.

Verbesserung der Eigenständigkeit, der Selbstverantwortung und dem Wohlbefinden Betroffener im nicht-medizinischen Bereich durch Angebote von ADHS Casemanagement

Der Grundsatz der Verbesserung/Stärkung der Eigenständigkeit und Selbstverantwortung ADHS-Betroffener im Alltag gilt sowohl für die Hilfe und Unterstützung Betroffener durch Angebote im medizinischen, als auch durch Angebote im nicht-medizinischen Bereich. Mit den Angeboten von ADHS Casemangement können sowohl betroffene Jugendliche, als auch betroffene Erwachsene bei der Klärung und Bewältigung von Schwierigkeiten und Einschränkungen in 10 verschiedenen Lebensbereichen, unterstützt werden. Die Leistungen von ADHS Casemanagement orientieren sich am individuellen und konkreten Hilfe- und Unterstützungsbedarf des Betroffenen auf der Basis seiner Schwierigkeiten und Einschränkungen bei Aktivitäten, Tätigkeiten und Aufgaben in ihren Lebensbereichen im Alltag. Die flexible Struktur und Methodik der Angebote von ADHS Casemangement erlauben eine individuelle, "lebensbereichorientierte" und bedarfsgerechte Gestaltung, Organisation und Durchführung der der Hilfe- und Unter-stützungsleistungen Betroffener durch die Angebote von ADHS Casemangement. Die Kombination der Methoden der sozialen Arbeit (Sozialhilfe/Sozialberatung") und "Inklusion" (UN-Behindertenrechts-konvention) sowie die Erkenntnisse der Forschung, Diagnostik und Praxis über ADHS im medizinischen Bereich, bilden die Basis der Struktur und Organisation sowie der Gestaltung und Umsetzung der der Hilfe- und Unterstützungsangebote von ADHS Casemanagement für Betroffene.

Weitere Informationen und Hintergründe Hilfe- und Unterstützungsbedarf Betroffener sowie Informations- und Sensibilisierungsbedarf nicht-Betroffener im nicht-medizinischen Bereich

Detaillierte Informationen und Hintergründe über den Hilfe- und Unterstützungsbedarf Betroffener sowie den Informations- und Sensibilisierungsbedarf nicht-Betroffener im nicht-medizinischen Bereich können unter dem hier verlinkten PDF-Dokument abgerufen werden.