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Übersicht Information über ADHS Polemik

Diese Begriffsdefinition wurde durch Herrn Christoph Hoffelner definiert und entwickelt. Unter der ADHS-Polemik wird das wiederholte und gezielte verbreiten von Falschinformationen über ADHS verstanden Bei der ADHS-Polemik handelt es sich um ein in der Gesellschaft und Fachwelt verbreitetes Phänomen, das vorallem ADHS-Betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ihre Angehörigen, oft hören im Alltag. Aus objektiv nicht nachvollziehbaren Gründen gibt es Privat- und Fachpersonen, welche die Existenz von ADHS und den damit verbundenen Leidensdruck für Betroffene (und Angehörige) verharmlosen, in frage stellen oder ganz bewusst ignorieren. 

Beispiele für ADHS-Polemik

Die folgende Auflistung liefert eine Übersicht von Beispielen über Aussagen die der ADHS-Polemik zugewiesen werden. Die Beispiele gelten sowohl für Betroffene Jugendliche wie auch Erwachsene (Liste weder vollständig, noch abschiessend!):

  • ADHS gibt es nicht! ADHS ist keine Krankheit, sondern ein soziales Konstrukt!
  • ADHS ist nur eine Erfindung der Pharma!
  • ADHS ist nicht speziell. Als Nicht-Betroffener sind mir die unter ADHS erwähnten Probleme auch bekannt. Das kann kein Grund für einen Leidensdruck sein
  • Der Erfinder von ADHS hat auf seinem Sterbebett behauptet, dass er sich sein Leben lang getäuscht hat und ADHS eigentlich gar nicht existiert
  • ADHS-Betroffene müssen sich nur mehr anstrengen, mehr Mühe geben, speditiver, konzentrierter und fokussierter arbeiten, dann schaffen sie es ihre Aufgaben zu erledigen
  • ADHS-Betroffene sind bewusst faul, desinteressiert, egoistisch, uneinsichtig, ignorant und uneinsichtig
  • ADHS existiert nur in den Europa und den USA. In Afrika, Asien und anderen Kontinenten wird ADHS nicht diagnostiziert
  • ADHS ist nur eine Ausrede/ein Vorwand Betroffener, unliebsame und unangenehme Tätigkeiten/Handlungen im Alltag bewusst zu vermeiden
  • Der Leidensdruck ADHS-Betroffener ist kein ADHS, sondern die Folge schlechter Ernährung, schlechter Erziehung, fehlender Bewegungsmöglichkeiten, übertriebenem Fernseh- und Gamekonsum
  • Der Leidensdruck Betroffener ergibt sich aus dem Umfeld Betroffener. Familien, Angehörige oder das schulische Umfeld Betroffener verwenden ADHS als Mittel zum Zweck zur Vertuschung eigener Fehler im Umgang mit Betroffenen
  • ADHS Medikamente schädigen generell und ausschliesslich die Gesundheit der Betroffener, machen in jedem Fall süchtig und sind für weitere Entwicklungsdefizite Betroffener verantwortlich

Weitere  Informationen über ADHS-Polemik

Detailliertere Informationen über ADHS-Polemik können dem hier verlinkten PDF-Dokument entnommen werden