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Übersicht Schwierigkeiten und Einschränkungen in Lebensbereichen Betroffener als Folge der Auswirkungen ADHS-Symptome auf Körperfunktionen

ADHS-Betroffene bewegen sich, wie nicht-Betroffene auch, in ihren individuellen Lebensbereichen. Mit zunehmendem Alter verändern sich diese Lebensbereiche. Einige fallen weg, andere bleiben, neue kommen hinzu. Nicht nur die Lebensbereiche eines Betroffenen verändern sich, sondern auch die Interessen, Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen sowie die Selbst-, Sach- und Sozialkompetenzen Betroffener. im Rahmen von Beratungs- und Unterstützungsprozessen im Berufsfeld der sozialen Arbeit zeigt sich immer wieder, dass sich die Lebensbereiche in denen sich Klientinnen und Klienten zwischen ihrer Kind-heit und dem Erwachsenenalter bewegen, häufig nur wenig verändern und es gewisse Lebensbereiche gibt, in denen viele Klientinnen und Klienten einen Hilfe- und Unterstützungsbedarf zeigen.

Ein ADHS oder auch eine psychische Erkrankung schränkt Betroffene meist bei ihren Denk-, Handlungs-, Entscheidungs-, Verhaltens-, Kommunikations- und Interaktionsprozessen (Körperfunktionen), im Rah-men von Tätigkeiten, Aktivitäten, Entscheidungen und Handlungen, ein. Je nach Einschränkung einer Körperfunktion können sich somit die Schwierigkeiten/Einschränkungen Betroffener in ihren jeweiligen Le-bensbereichen in individueller und unterschiedlicher Form, Stärke und Ausprägung, zeigen. Als Basis für die Hilfe- und Unterstützungsprozesse ADHS-Betroffener Jugendlicher und Erwachsener wurden 10 Le-bensbereiche definiert in denen sich ADHS-Betroffene Jugendliche und Erwachsene üblicherweise bewegen und einen Hilfe- und Unterstützungsbedarf durch Schwierigkeiten und Einschränkungen, zeigen kön-nen. Dabei wird berücksichtigt, dass nicht jeder Lebensbereich die gleiche Relevanz für einen Betroffenen hat. Auch das Alter und der Entwicklungsprozess eines Betroffenen sind massgebend, in welchen Le-bensbereichen sich ein Betroffener bewegt und ob, welchen Hilfe- und Unterstützungsbedarf er in seinen jeweiligen Lebensbereichen zeigt.

10 "ADHS-Lebensbereiche" betroffener Jugendlicher und Erwachsenen im nicht-medizinischen Bereich:

  • Arbeit und Eingliederung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Finanzen und Vermögen
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Tagesstruktur und Soziales
  • Familie und Partnerschaft
  • Wohn- und Lebensform
  • Schule und Ausbildung
  • Ämter und Behörden
  • Selbstorganisation und Rechtsfragen im Alltag

Schwierigkeiten und Einschränkungen in Lebensbereichen Betroffener als Folge der Auswirkungen der ADHS-Symptome auf die Körperfunktionen

Nebenstehende Grafik zeigt eine Übersicht über die Aus-wirkungen der ADHS-Symptome auf die Körperfunktionen (Denken, Verhalten, Handeln, Entscheiden, Kommunizieren und Interagieren) sowie die Schwierigkeiten und Einschränkungen in den Lebensbereichen Betroffener als Folge davon. Diese Grafik dient auch als Basis für die Erhebung des Hilfe- und Unter-stützungsbedarfs, bzw. die Einschränkungen und Schwierig-keiten des Betroffenen in seinen Lebensbereichen. Zur Wahl und Fest-legung der individuellen, bedarfsgerechten und "lebens-bereichorientierten" Hilfe- und Unterstützungs-leistungen für den Betroffenen durch die Angebote von ADHS Casemanagement, dient die Grafik unten ebenfalls als Basis.

Weitere Informationen Schwierigkeiten und Einschränkungen betroffene Jugendlicher und Erwachsener in ihren Lebensbereichen

>>> Detaillierte Informationen über die Einschränkungen und Schwierigkeiten in den Lebensbereichen Betroffener als Folge der Auswirkungen der ADHS-Symptome auf die Körperfunktionen sind unter dem hier verlinkten PDF-Dokument abrufbar.