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Übersicht Information IV-Assistenzbeitrag/Assistenzperson

ADHS-Casemanagement ist bewusst, dass die Kosten, die für Betroffene im Rahmen der Leistungen der Angebote "Assessment-/Anamneseverfahren" und "Beratungs- und Coachings-Leistungen in 10 Lebens-bereichen" von ADHS-Casemanagement entstehen, eine Belastung, bzw. ein Argument gegen den Bezug dieser Leistungen bedeuten können. Da ADHS-Casemanagement keine medizinischen/therapeutischen Leistungen erbringt, ist eine Abrechnung der Kosten der Leistungen über Krankenkassen nicht möglich. ADHS Casemanagement hat darum ein abgestuftes Tarifsystem für die Abrechnung von erbrachten Leis-tungen eingeführt. Zudem wird versucht, die (angespannte) finanzielle Situation des Betroffenen bestmöglich zu berücksichtigen. Weiter ist ADHS-Casemanagement bemüht, erbrachte Leistungen Drittzahlern, wie Sozialversicherungen, Sozialdiensten oder Stiftungen in Rechnung zu stellen. Dafür muss der Betroffene jedoch bereit sein, dass ADHS-Casemanagement, falls verlangt, die "fallspezifischen" Details der durch ADHS-Casemanagement erbrachten Leistungen, auf Verlangen eines Drittzahlers, aushändigt.

Finanzierungs-Alternative: IV-Assistenzbeitrag

Es besteht noch eine weitre Alternative, damit die im Rahmen der Angebote von ADHS Casemanagement gegenüber dem Betroffenen erbrachten Leistungen, abzurechnen. Vor ein paar Jahren hat die Invalidenversicherung (IV) den sogenannten Assistenzbeitrag, eingeführt. Diese Leistung richtet sich grundsätzlich an Menschen mit einer Behinderung, Beeinträchtigung, Erkrankung, die im Alltag auf (um-fassende) Betreuungsleistungen angewiesen sind, diese aber nicht im Rahmen einer stationären Betreuung, sondern eigenständig, zu Hause (in ihrem privaten Umfeld), beziehen möchten. Die IV sieht diesen Beitrag jedoch grundsätzlich auch für Personen mit einer psychischen Erkrankung, bzw. explizit auch für ADHS-Betroffene, vor. Allerdings müssen dafür gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.

Weiterführende Informationen

Detaillierte Informationen über den IV-Assistenzbeitrag können hier abgerufen werden. Der Vorteil besteht darin, dass eine Person, mit Anspruch auf diesen IV-Assistenzbeitrag, nicht nur IV-leistungsberechtigt, sondern gleichzeitig auch Arbeit-geber ist. Betroffene mit Anspruch auf den Assistenzbeitrag wählen sich die Unterstützungs-Leistungen und die Fachpersonen, die sie benötigen, selber aus. Betroffene fungieren als Arbeitgeber der Fach-personen und rechnen die durch die Fachperson erbrachten Leistungen über die für sie verantwortliche IV-Stelle, ab. Die Wahl, Organisation und Gestaltung der Leistungen, legt der Betroffene dabei mit der Fachperson fest.

Vorgehen bei Interesse an der Unterstützung (Anstellung) von ADHS Casemanagement im Rahmen des IV-Assistenzbeitrages

Betroffene, an der Finanzierungs-Alternative der durch ADHS-Casemanagement erbrachten Leistungen über den IV-Assistenzbeitrag informiert sind, setzen nehmen am besten telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf mit dem ADHS-Casemanagement. Im Rahmen einer persönlichen Beratung wird der Betroffene detailliert über den IV Assistenzbeitrag sowie die Voraussetzungen für die Beantragung sowie die Organisation und Gestaltung der Leistungen (des Arbeitsverhältnisses mit der Fachperson), informiert. Eine Prüfung der Situation des Betroffenen, kann zudem eine Einschätzung der Möglichkeiten des Betr-offenen auf Anspruch und Gestaltung möglicher Leistungen, im Rahmen des IV-Assistenzbeitrages, ermöglichen. Um den IV-Assisstenzbeitrag zu erhalten und um gleichzeitig als Betroffener seiner Funktion als Arbeitgeber gerecht zu werden, sind einige Dinge zu beachten. ADHS Casemanagement nimmt sich gerne Zeit, um Ihre diesbezüglichen Möglichkeiten einer realisitischen Einschätzung zu unterziehen und Sie bestmöglich über den IV-Assisstenzbeitrag zu informieren.